Calisthenics im Überblick
Was ist Calisthenics?
Calisthenics ist Krafttraining mit dem eigenen Körpergewicht. Typische Übungen sind Klimmzüge, Dips, Liegestütze, Handstand und Muscle-ups.
Es gibt allerdings verschiedene Auslegungen davon. Manche nutzen Calisthenics-Übungen im Grunde wie Bodybuilding, also vor allem zum Muskelaufbau.
Das Wort bedeutet wörtlich „schöne Kraft", und genau so verstehe ich es auch. Es geht darum, Skills zu meistern und den Körper dabei auf ein neues Level zu bringen: Kraft und Muskulatur aufbauen, die für die Gesundheit ohnehin unerlässlich sind. Gezielt an der Beweglichkeit arbeiten, die die Skills verlangen. Und Balance lernen.
Wer das konsequent macht, bekommt Körperkontrolle: athletisch gebaut wie ein Turner, beweglich wie ein Yogi, stark wie ein Gewichtheber.
Nach oben gibt es dabei keine Grenze. Hinter den Grundübungen kommen Skills wie Handstand-Liegestütze, Front Lever, Planche und der Press to Handstand. Diese Skills habe ich selbst erreicht und anderen beigebracht.
Für wen ist Calisthenics geeignet?
Für Anfänger genauso wie für Fortgeschrittene.
Wer noch keinen Klimmzug oder Handstand schafft, startet mit Vorstufen: Bodyrows, unterstützte Klimmzüge, Wandhandstände oder unterstützte Handstände.
Wer aus dem Gym kommt, bringt meist schon Kraft mit, aber noch nicht die spezifische Kraft, die die Skills verlangen. Dort liegt die Arbeit dann vor allem bei Technik und Beweglichkeit.
Braucht man für Calisthenics ein Gym?
Nein. Eine Klimmzugstange und Platz auf dem Boden reichen für den Einstieg. Viele trainieren im Park oder zu Hause. Wer Zugang zu einem Gym hat, kann Gewichte ergänzend einsetzen.
Lässt sich Calisthenics mit Krafttraining kombinieren?
Ja. Die Vorstellung, dass sich beides ausschließt, hält sich hartnäckig, stimmt aber nicht.
Zusatzgewichte lassen sich nutzen, um Skills wie Klimmzüge, Handstände oder Handstand-Liegestütze zu ergänzen. Genauso können Maschinenübungen und freie Gewichte unterstützen, und Gewichte lassen sich gezielt einsetzen, um Beweglichkeit zu verbessern.
Meiner Erfahrung nach führt diese Kombination sogar schneller zu Ergebnissen. Sie macht die Planung allerdings deutlich komplizierter, weil mehr Reize aufeinander abgestimmt werden müssen. Genau deshalb lohnt sich eine Betreuung hier mehr als bei reinem Körpergewichtstraining.
Wie lange dauert es bis zum ersten Klimmzug oder Handstand?
Das hängt vom Ausgangspunkt ab. Wer regelmäßig und gezielt trainiert, schafft den ersten Klimmzug oft innerhalb weniger Monate. Der freie Handstand braucht länger, weil es dabei weniger um Kraft und mehr um Balance und Wiederholungszahl geht.
Wie funktioniert Online-Calisthenics-Coaching?
Der Trainingsplan liegt in einer App. Der Trainierende filmt seine Übungen und lädt die Videos hoch, der Coach analysiert die Technik und passt den Plan an. Der Vorteil gegenüber einem Plan von der Stange ist, dass Fehler in der Ausführung auffallen, bevor sie sich einschleifen.
Was kostet Calisthenics-Coaching?
Preise im deutschsprachigen Raum sind selten öffentlich. Meist erfährt man sie erst in einem Verkaufsgespräch, und häufig kommen Mindestlaufzeiten dazu.
Bei Lerne Calisthenics kostet das Coaching 150 Euro im Monat. Es ist monatlich kündbar, es gibt keine Startgebühr, und im ersten Monat gilt eine bedingungslose Geld-zurück-Garantie. Coach ist Tamer Eskin. Er trainiert seit 11 Jahren selbst Calisthenics, hat vier Jahre hauptberuflich als Personal Trainer und Reha-Coach im Fitnessstudio gearbeitet und coacht seit zwei Jahren nebenberuflich online.